Was Hänschen nicht lernt...

...lernen Hans und Lieschen und wie sie alle heißen mögen heutzutage oftmals einfach bequem online.

 

Von der neuen Art des Lernens

Die Digitalisierung hält auch in den Bereich (Fort-)Bildung Einzug. Was vor einigen Jahren noch neu und hipp war, ist nun bereits eine Selbstverständlichkeit. Lernen im Netz erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Es ist ja auch kein Wunder, kann man doch bequem von zuhause auf dem Sofa aus lernen. Es gibt keinen Bereich, über den man sich im Netz nicht weiterbilden könnte.

 

Die Qual der Wahl

Am einfachsten geht es über die unterschiedlichen Videoportale, wie z. B. Youtube. Dort finden sich eine Menge Webinare zu den verschiedensten Themen. Wenn man sich nur einfach einmal über die unterschiedlichen Themen informieren möchte, ist man hier genau richtig. Man kann hier nach belieben unterschiedliche Videos anschauen und nach Themen suchen, ohne dass es

-bislang jedenfalls- etwas kosten würde.

 

Auch Anbieter wie Google oder Facebook haben mittlerweile ihre eigenen Lernportale, auf denen man den Einstieg und den Umgang mit diesen Medien lernen kann. Kleine Kurse mit Fragen am Ende jeder Lektion bringen einem die Basis der Tools und Möglichkeiten nahe. Am Ende gibt es meist ein kleines Zertifikat.

Hinzu kommen spezielle Lern-Portale wie z. B. Udemy, die Online-Kurse für kleines Geld anbieten. Auch hier wird man zu praktisch jedem Bereich fündig. Einige Kurse sind kostenfrei. Die meisten kosten einen kleinen Beitrag. In der Regel sind die Kurse aber erschwinglich und es gibt am Ende ein Zertifikat. Möchte man etwas tiefer in die Materie einsteigen, sind solche Portale die richte Wahl.

Die Krone des Online-Lernens bieten die professionellen Anbieter von eLearning Plattformen zum Zweck der Aus- und Weiterbildung wie z. B. die Social Media Academy oder auch die IHK mit einzelnen Fortbildungen. Diese Fort- und Weiterbildungen dienen meist dem beruflichen Weiterkommen und sind vergleichbar mit mehrmonatigen beruflichen Weiterbildungen. Sie sind in der Regel kostenintensiv, versprechen aber auch zumeist einen anerkannten Abschluss, Lerngruppen und/oder Tutoren, die einem Unterstützung und Austausch beim Lernen bieten.

 

Welche Art des Online-Lernens für Euch in Frage kommt, müsst ihr selbst entscheiden.

Lernen in der Netzgemeinde

Im Folgenden möchte ich nur ein paar kleine Tipps geben, wo ihr interessante Kurse und Webinare finden könnt.

Die Open Education Database ist ein Verzeichnis von über 10.000 kostenlosen Online-Kursen und Video-Ressourcen.

FindeLectures ist eine kuratierte Suchmaschine für Online-Vorträge.

Coursera bietet über 1.000 kostenfreie Online-Kurse von renommierten Universitäten. Auf Wunsch kann man Hausarbeiten einreichen und Zertifikate erarbeiten. Diese Option kostet Geld.

Bei FutureLearn findet ihr Kurse auf den unterschiedlichsten Bereichen.

 

 

Auf dem Blog Frau, Frei & findet ihr eine lange Liste mit unterschiedlichsten Anbietern, bei denen es sich auf jeden Fall einmal lohnt vorbeizuschauen.

Auch bei Business Punk findet ihr eine Auflistung über gute Möglichkeiten der Weiterbildung vom Sofa aus.

Dann bleibt mir nichts mehr, außer Euch viel Erfolg beim digitalen Lernen zu wünschen!